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Sicheres Be- und Entladen von Tanklastzügen mit überwachtem LKW Potentialausgleich |
| Erdungsüberwachung bei FIBC's |
| Überwachung mehrerer Anlagenteile |
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Die Ursachen elektrostatischer Aufladung an Anlagen und Apparaten sind unterschiedlich: Grundsätzlich unterscheidet man das Verschieben fester und flüssiger Oberflächen gegeneinander, die Trennung zwischen Festkörperoberflächen, Influenz, Flüssigkeitszerstäubung und Erstarrungspotenzial. In der Chemie treten als Ursachen meist das Verschieben fester und flüssiger Oberflächen und die Trennung von Festkörperoberflächen auf.
Das Verschieben fester und flüssiger Oberflächen ist die Ursache für fast alle denkbaren Gefahren beim Umfüllen brennbarer Flüssigkeiten. Es tritt beim Befüllen von Kesselwagen in der Produktion ebenso auf, wie beim Entleeren des Lösemittelbenzinkanisters im Labor. Abhilfe schafft hier die Erdung aller Metallteile beim Befüllen und Entleeren, am besten mit Erdungsüberwachung. Die Trennung zwischen Festkörperoberflächen ist die Hauptursache für Personenaufladung beim Begehen von Teppichböden, von elektrischen Schlägen beim Anfassen von Türgriffen und von elektrischen Schlägen beim Aussteigen aus PKWs bei trockener Witterung. In diesen Fällen kann mit ableitfähigem Schuhwerk, ableitfähigen Böden oder ableitfähigen Sitzen, um beim Auto zu bleiben, geholfen werden. Jeder kennt eigentlich diese Ursachen aus eigener Erfahrung. Was dadurch so alles passiert, wenn auch noch am technischen Gerät gespart wird, zeigen ein paar Beispiele.
Unfall durch elektrostatische Aufladung - siehe Bericht im EngineerLive.
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Der Fahrer eines Tankzuges liefert in einer chemischen Fabrik Rohstoffe an. Die Verladestation ist mit einfachen Erdungszangen ausgerüstet, die der Fahrer auch benutzt. Gewissenhaft befestigt er die Erdungsklammer an seinem Fahrzeug. Leider benutzt er dafür ein Kunststoffbauteil am Chassis seines Aufliegers. Das Fahrzeug ist vollkommen ungeerdet, beim Anschluss der Schläuche entsteht ein Funken. GEFAHR
Mit einem Erdungsüberwachungssystem wäre das nicht passiert. Es meldet dem Bediener, wenn die Zange nicht ordnungsgemäß an einem leitfähigen Teil angelegt ist, oder wenn der Kontakt zu dem leitfähigen Teil nicht ausreichend vorhanden ist. Durch die integrierten Schaltausgänge kann obendrein erreicht werden, dass die Befüllung oder Entleerung abgebrochen wird, wenn die Zange herunterfällt und der Kontakt nicht mehr gegeben ist, indem Ventile oder Pumpen geschlossen werden. Unfälle durch menschliches Versagen oder Manipulation sind dadurch weitestgehend ausgeschlossen.
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| Staubexplosionen.pdf |
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